Qype: Und Tschüss in Köln

•Dezember 5, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

KoelnFreizeitSehenswuerdigkeitenDenkmaeler & Gedenkstaetten

Sicherlich mag es den ein oder anderen ja freuen, aber ich hoffe das es auch Leute gibt die es Schade finden.

Sicherlich haben einige auch schon gemerkt das ich in der letzten Zeit sehr passiv geworden bin.
Aber ich fühle mich hier einfach nicht mehr wohl.

Es fällt mir wirklich schwer diese Zeilen zu schreiben. Kein Wunder wenn man sieht wie lange und intensiv ich hier aktiv war.

Um es mal ganz krass zu sagen, hier sind mir einfach zu viele Leute die mir gegen den Strich gehen.

- Leute die keine Gelegenheit auslassen einen anzugreifen oder zu beleidigen.
- Leute mit Hang zum Größenwahnsinn, die versuchen alles an sich zu reißen.
- Leute die andere ständig korrigieren, nur weil sie Fehler machen
- Leute die denken sie müssten hier alle mit ihrem WIssen aufklären, auch wenn sie oft meilenweit daneben liegen

Ich denke mal einige werde wissen wer dazu gehört, manche werden auch zu verpeilt sein um es zu verstehen.

Und Qype schaut zu. Man könnte glatt das Gefühl haben als würde man denken: “Sollen die User sich doch die Köpfe einschlagen, dann haben wir es hinterher leichter”.

Hinzu kommt die Ungewissheit was die Zukunft von Qype angeht, der Zusammenschluss mit Yelp.
Ich habe mich bereits auf Yelp versucht, aber kann mich absolut nicht damit identifizieren.
Und die “Offiziellen” sitzen das Thema mal wieder aus. Anfangs ein paar Häppchen zur Beruhigung und dann Funktstille.

Die “Wie Du mir, so ich Dir”-Mentalität. Viele Leute vergeben auch nur dann Komplimente wenn sie welche bekommen.
Alles ist so verkrampft, berechnend und kalt.

Dafür ist es mir einfach zu Schade meine Zeit zu investieren. Es gibt so viele sinnvollere Dinge und vor allem auch wichtigere.
Außerdem sind die letzten Wochen auch gesundheitlich nicht spurenlos geblieben.
Einfach deswegen weil es einen schon belastet was alles passiert, wenn man sieht wie viel Zeit und Energie man investiert hat.

Jedenfalls werde ich meine Aktivitäten bei Qype einstellen.
Ob und wann auch meine Beiträge verschwinden werden weiß ich nicht.
Die Gruppen in denen ich noch Admin-Funktionen habe werde ich abgeben oder löschen falls sie nicht mehr benötigt werden.

Ich habe jedenfalls eine andere Wirkungsstätte gefunden. Sicherlich nicht perfekt und entwicklungstechnisch auch noch hinter Qype.
Aber dort werden die User noch geschätzt. Und wenn jemand angegriffen wird ist man wenigstens nicht alleine.

Wer mich persönlich kennt, weiß wie und wo er mich erreichen kann.
Wer meint, mich dort weiter nerven zu müssen: Mein SPAM-Filter arbeitet hervorragend.

Also macht es gut, man sieht sich immer 2 Mal im Leben…

Gruß

Daniel / Suchtlive

Mein Beitrag zu Und Tschüss – Ich bin Suchtlive – auf Qype

Qype: CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe in Bergisch Gladbach

•November 29, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Bergisch GladbachDienstleistungenOeffentliche DienstleistungenAltersheim

Bewertung Nummer 500, und das soll nicht irgendeine Bewertung werden.

Die Nummer 500 widme ich einem Platz, der auch mit einer Geschichte verbunden ist.
Einer Geschichte und einem Theme welches mich in den letzten Monaten mehr beschäftigt hat als andere Themen zuvor.

Es geht um das CBT-Wohnhaus Margarethenhöhe, ein Alten- und Pflegeheim in Bergisch Gladbach…

Aber dazu sollte ich erst einmal etwas weiter ausholen. Manch einem ist das zu viel Stoff, der kann gerne den Bereich der Vorgeschichte auslassen. Für andere mag es vielleicht interessant sein, spätestens wenn man selber mal in so eine Situation kommt.

<VORGESCHICHTE>

Meine Eltern, beide deutlich über 70 Jahre, wohnten seit über 50 Jahren in ihrer Wohnung in Köln.
Auch wenn ihnen teilweise schon die Wände entgegen kamen, sie noch Gasheizung hatten, einiges andere auch nicht funktionierte und die Infrastruktur in der Gegend gleich Null war, so konnten sie es sich nicht vorstellen sich mal räumlich zu verändern.
Wie oft habe ich ihnen schon vorgeschlagen sich etwas anderes zu suchen, was auch altersmäßig besser paßt. Und damit meinte ich kein Altersheim.
“Wir gehen hier nicht weg” oder “Hier mußt Du uns schon im Sarg raustragen” waren die Standard-Antworten.
Beide waren nicht mehr so wirklich selbstständig, aber ergänzten sich noch so das es funktionierte. Mein Vater ist einige Male gefallen und war dadurch auch ein paar Mal im Krankenhaus.
Inzwischen zeigten sich die ersten Anzeichen von Demenz. Wenn ich mit meiner Mutter einkaufen war hörte ich Sachen wie “Ich brauche noch die kleinen Runden” oder “1 Packung von den Knübbelchen muß ich noch mitnehmen”.
Wenn ich nicht direkt dahinter gestiegen bin was es sein sollte bekam ich die Antwort “Komm Du mal in unser Alter”. Was in der Situation auch nicht wirklich half.

Irgendwann war es dann soweit das ich alleine einkaufen gefahren bin. Vorher aus den 3 oder 4 Zetteln wo meine Mutter die Sachen aufgeschrieben hat die sie braucht einen Einkaufszettel erstellen, was auch nicht immer leicht war, denn manchmal standen Sachen mal drauf, auf einem anderen Zettel waren sie durchgestrichen, mit Fragezeichen versehen oder nur umschrieben was es sein sollte.
Vor allem wurde es immer weniger. Die Hauptnahrungsmittel waren noch Brötchen mit Aufschnitt, Teilchen, Eis und Suppe aus der Dose. Letzteres war mir nicht nur qualitativ ein Dorn im Auge. Denn meine Eltern kochten mit Gas, nicht ungefährlich.
Das einzige was immer reichlich konsumiert worde war das Bier. “Wir haben doch sonst nichts mehr vom Leben”.
Das Maß war dann voll als meine Mutter mir die Polizei auf den Hals gehetzt hat. Ich hatte ihnen damals und sie hat einen Brief bekommen das sie Nummern abgeschaltet würde weil sie nicht mehr benutzt wurde. Meine Mutter rief also die Polizei an “Mein Sohn hat Verträge gemacht auf unseren Namen wo wir nichts von wissen, wir bekommen hier laufend Mahnungen, etc.”

Irgendwann wurde es so viel, das ich mal Kontakt zur Caritas aufgenommen habe, um zu sehen was man für Hilfen anbieten könnte.
Aber in dem Punkt waren meine Eltern beratungsresistent. Alles wurde abgelehnt mit den Worten “Wir sind noch selbstständig”.
Stattdessen wurde die einseitige Ernährung fortgeführt und der Gasherd weiter genutzt, die Mikrowelle die ich mitgebracht habe konsequent abgelehnt.
Die Wäsche wurde in der Badewanne gewaschen, denn mit der Waschmaschine kamen sie nicht mehr klar. Aber auch da wollten sie keine Fremde Hilfe annehmen.
Immer wieder haben sie den Fernseher verstellt und dann klingelte mein Telefon “Was sollen wir nur ohne Fernseher machen, dann können wir uns direkt einsargen lassen”. Das ist schon ein großer emotionaler Druck.

Bis dann der Tag “X” kam, der alles ändern sollte. Mein Vater war an einem Donnerstag unterwegs zum einkaufen, obwohl er das nicht sollte, 2 Tage später war eh wieder unser “Einkaufstag”. Auf dem Rückweg ist er mal wieder gefallen.
Das habe ich dann Abends erfahren. Was mich aber hätte stutzig machen müssen war die Tatsache das meine Mutter sagte es sei nicht so schlimm. Denn normalerweise hat sie in dem Punkt immer deutlich übertrieben.
Hätte ich mir da schon Gedanken machen müssen ???
Samstag war ich dann wieder dort, wie immer mit Mettbrötchen vom Lieblingsbäcker bewaffnet. Diesmal war mein Vater aber noch nicht auf, er kam nicht aus dem Bett hoch.
Mit ganzer Kraft habe ich ihn dann auf den Rollator gezogen. Bisher war er nur ein “Ausstellungsstück” und wurde nie benutzt. Mit diesem habe ich ihn dann ins Wohnzimmer gefahren.
Dann entdeckte ich plötzlich sein Bein, weil er die Hose etwas hochgezogen hatte. Es war blau-schwarz. Auf meine Frage hin seit wann es so ist kam ein “gestern war es ganz weiß und kalt”. Da kam mir nur das böse Wort mit “Sch” in den Sinn.
“Warum habt Ihr nicht den Arzt informiert ?” habe ich natürlich gefragt. “Ich gehe nächste Woche zum Arzt, wenn es mir besser geht” bekam ich als Antwort, der ich wie folgt entgegnete “Ein Arzt ist dazu da einem zu helfen wenn es einem nicht gut geht, und nicht um einen zu bespaßen wenn alles im grünen Bereich ist”.
Ich griff zum Telefon und habe den Notdienst angerufen, der Krankenwagen wurde losgeschickt.
Nach ein paar Minuten waren sie dann vor Ort, schauten sich natürlich das Bein an und nahmen in dann mit ins Krankenhaus. Wir sind erst mal zu Hause geblieben und wollten ein paar Sachen für ihn packen, denn er wird mit Sicherheit dort bleiben.
Es dauerte nicht lange bis das Telefon klingelte und man bat uns so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu kommen, der Chefarzt sei auch schon informiert. Ich hatte schon eine Vorahnung, aber wollte es einfach nicht wahrhaben.
Dort angekommen bekamen wir die Diagnose. Ein Blutgerinsel hat die Blutzufuhr ins Bein unterbrochen, das Bein war abgestorben. Es müßte amputiert werden. Und das so schnell wie möglich damit sich keine Giftstoffe im Körper verbreiten.
Das anderen Bein sähe besser aus, aber man müßte es erst noch abchecken. Das Beste war die Aussage das mein Vater komplett falsch mit Marcumar eingestellt war.
“Dieser Quaksalber” dachte ich in dem Moment, denn sein Hausarzt ist eh eine Geschichte für sich. Mein Vater bekam seine neuen Rezepte ohne zwischenzeitlich noch mal untersucht zu werden. Aber im Moment gab es erst mal wichtigere Dinge.
Meine Mutter war ganz am Ende, ich mußte halt versuchen gefaßt zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren.
Mein Vater lag da, noch mit 2 Beinen und sagte “Was muß, das muß”. Man merkte aber deutlich das er es nicht wirklich realisiert hatte.

Einer der Momente wo man sich Gedanken macht, ob man alles richtig gemacht hat, ob man es hätte vermeiden können wenn man früher da gewesen wäre. Aber ich kann ja auch nicht täglich “Babysitter” spielen.
Vor allem wenn man selber gesundheitlich so angeschlagen ist das man für den Rest seines Lebens Tabletten nehmen muß und jede Anstrengung und Aufregung vermeiden soll.
Als Krönung dann noch die Frage meiner Mutter “Wie, Du bist krank ?”

Daraufhin bin ich mit meiner Mutter nach Hause gefahren. Jetzt mußte etwas passieren, denn die Wohnung ist spätestens jetzt für meine Eltern unbewohnbar. Aber was gibt es für Möglichkeiten ?
Meine Mutter wollte aber nicht einsehen das es so nicht geht. Ich musste also dafür Sorgen das eine Lösung gefunden wird.
Vor allem hatte ich auch Panik das erste Mal nach der OP ins Krankenhaus zu gehen. Und der erste Besuch ging wirklich unter die Haut. Es ist schon ein Sch… Gefühl den eigenen Vater so “zerstümmelt” zu sehen.
In der ersten Nacht rief meine Mutter mich dann an weil mein Vater nicht mit ihr redet. “Der Papa sitzt auf seinem Sessel und sagt keinen Ton”. Dabei war er im Krankenhaus.
Die Belastung, auch für mich, wurde immer größer. Und irgenwie war ich ganz alleine. Keine Geschwister, und irgendwie auch so keine wirkliche Hilfe.
Meine Mutter warf Tag und Uhrzeit total durcheinander. Am liebsten wäre sie 5 Mal am Tag zu meinem Vater gefahren. Aber alleine konnte sie das nicht, und ich mußte ja auch arbeiten und hatte noch andere Dinge zu tun.

Im Krankenhaus wurde ich dann auch angesprochen ob ich mir schon Gedanken gemacht habe wie es weitergehen soll. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine konkrete Lösung.
Der soziale Dienst von Krankenhaus hatte bereits die Prüfung der Pflegestufe eingeleitet und würde meinen Vater in ein Pflegeheim verlegen wenn sein Krankenhausaufenthalt beendet ist. In irgendeins, sollte man da anmerken.
Was dann mit meiner Mutter ist kann keiner sagen. Ob es in der Nähe sein wird, wie auch immer. Man muß schauen wo was frei ist.

Das konnte nicht die Lösung sein, also nahm ich die Sache selber in die Hand. Vor allem mußte es ja auch schnell gehen.
Fakt war, es sollte ein Pflegeheim sein welches auch gut erreichbar ist. Da ich inzwischen von der Caritas die Hinweis bekommen habe auch für meine Mutter eine Pflegestufe zu beantragen, weil sie alleine bereits total verwahrloste, habe ich meinen Suchfilter modifiziert. Es sollte ein Heim sein wo beide hin können, wenn auch erst später.

Also habe ich knapp 50 Einrichtungen kontaktiert. Vom Großteil bekam ich dann die Antwort das alles voll sein. Einige boten an  sie auf eine Warteliste zu setzen. In der Situation für mich natürlich eine unbefriedigende Antwort.
Andere könnten meine Vater zwar aufnehmen, aber nicht sagen ob und wann meine Mutter nachkommen könnte. 2 Heime haben die gemeinsame Unterbringung direkt abgelehnt.
2 EInrichtungen bestanden auf ein persönliches Gespräch um mir dann vor Ort zu sagen das mein Plan mit der gemeinsamen Unterbringung nicht oder kaum realisierbar sein. Das hätte man dann aber auch direkt sagen können.

</VORGESCHICHTE>

Dann kam da CBT Wohnhaus Margaretenhöhe in Bergisch Gladbach ins Spiel. Man sagte mir das man sicherlich eine Lösung schaffen könnte und würde. Man konnte nur keinen festen Zeitraum nennen. Mein Vater könnte jedenfalls direkt von Krankenhaus dorthin verlegt werden.
Ebenso bot man mir an mir das Haus unverbindlich anzuschauen, was ich dann auch dankend annahm. Vor allem wo das Haus auch bereits auf meiner Favoritenliste stand.
Ich konnte sogar einen Termin an einem Sonntag machen, was natürlich sehr arbeitnehmerfreundlich war.
Also ging es an einem Sonntag dort hin. Das Haus ist sehr schön und besteht aus einem Villen-Anwesen und diversen Anbauten in denen die Zimmer bzw. Wohnungen untergebracht sind. Alles ist sauber, hell und vor allem riecht es nicht unangenehm. Ein Problem was man bei einigen Einrichtungen nun mal hat.
Dazu gehört ein großer Park mit Teich und eigenem Wildgehege. Einer schönen Innenhof mit zahlreichen Sitzgelegenheiten. Gemeinschaftsräume, Cafeteria und eine Kapelle ergänzen das Angebot. Es machte einen sehr guten Eindruck.

Das Haus verfügt über folgende Angebote:

- Eigene Parklandschaft mit Tiergehege
- Sonnige Terrasse
- Restaurant mit Speisesaal
- Cafeteria
- Clubraum
- Bibliothek und öffentlicher Bücherschrank
- Seniorengerechtes Internetcafé
- Gemeinschaftsküche zum gemütlichen Zusammensein
- Speiseräume für die Wohngruppen
- Kapelle

- Begleitete Kino-, Theater- und Konzertbesuche
- Abwechslungsreiche Veranstaltungen
- Gesellige Spielenachmittage und Bingo
- Vielfältige Freizeitangebote mit Kindern der angrenzenden Kindertagesstätte
- Gesellige Stammtischrunde
- Für die Fitness: Seniorengymnastik, Meditation und Yoga
- Mobile Angebote: Ergotherapie, Massagen und Fußpflege
- Friseur
- Kosmetische Behandlungen
- Hörgeräteakustiker und Optiker direkt im Haus
- Apothekenservice
- Gemeinsames Kochen und Backen in den Wohnküchen
- Liturgische Angebote

- Vier Mahlzeiten pro Tag
- Regelmäßige Menübesprechung mit dem Küchenteam
- Täglich eine köstliche Auswahl von Kuchen und Kaffeespezialitäten in der Cafeteria
- Getränke und kleine Snacks rund um die Uhr
- Lunchpaket bei Ausflügen 
- Verschiedene Diätkostformen
- Individuelle Wünsche werden berücksichtigt

Man zeigte mir die Station wo mein Vater untergebracht werden könnte und auch eine Wohnlösung die man für beide schaffen könnte.
Interessant war auch das die Einrichtung vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) in allen Punkten nur Bestnoten bekommen hat.
Das Problem war nur, ich wußte nicht wie schnell das Ganze nun über die Bühne geht. Der Hausarzt meiner Mutter hat die ganze Situation herunter gespielt oder anscheinend keine Lust auf zusätzliche Arbeit. Was es natürlich schwerer macht das Ganze ins ROllen zu bringen.
Als dann das Theme Kosten und Finanzierung angesprochen wurde war ich jedoch sprachlos. Ich hatte nur noch Panik in den Augen.
Man erklärte mit dann aber alle Möglichkeiten der Finanzierung (Geld von der Pflegekasse, Rente, ggfls. Wohngeld und Sozialhilfe).
Nach Rücksprache mit dem sozialen Dienst konnte ich einen möglichen Termin für seine Verlegung in Erfahrung bringen.
Mit diesen Infos bewaffnet bin ich dann wieder ins Wohnhaus gefahren um die weiteren Details zu klären. Ich bekam eine Checkliste und dachte in dem Moment “Oh Gott, wie soll ich das alles geregelt bekommen”. Gut das ich einen Chef habe der in solchen Situationen flexibel ist.
Ich füllte dann eine Antrag auf Aufnahme aus damit der Vertrag ausgearbeitet werden kann.

Dieser wurde dann auch binnen 2 Tagen vorbereitet und ich habe einen Termin zur Unterzeichnung gemacht. Da ich Generalvollmachten meiner Eltern habe konnte ich natürlich auch selber unterschreiben.
Von diesem Erfolg habe ich natürlich meinen Eltern berichtet und Ihnen auch Bilder vom Haus gezeigt. Es schien ihnen zu gefallen, vor allem hatten sie den Eindruck als würden sie die Entscheidung selber treffen.
Eigentlich hatte ich die Entscheidung bereits getroffen, aber ich wolle ja auch nur das Beste. Das sie in absehbarer Zeit wieder zusammen sind. Aber es machte es mir schon leichter das sie dem gegenüber so positiv eingestellt waren.

Am kommenden Morgen rief mich bereits früh am Morgen der Pfarrer meiner Mutter an. Sie hat ihn angerufen und gesagt das ihr Mann weit weg kommen würde und sie ihn dann nicht mehr sehen würde.
Dabei habe ich ihr am Vortag gesagt das ich so oft es geht mit Ihr dort hin fahren würde. Vor allem ist die Entfernung Köln – Bergisch Gladbach ja auch nicht so riesig. Es geht halt nur nicht täglich…
An dem Nachmittag hatte ich den Termin für die Vertragsunterzeichnung. Aufgrund des Anrufes hatte ich aber einen Plan: Ich wollte meine Mutter mit dort unterbringen, unabhängig wann die Pflegestufe festgestellt wird.
Ich war jedenfalls recht optimistisch das sie eine bekommt. Die einzige Chance war in dem Fall aber erst mal als Selbstzahler.
Genau dieses Thema habe ich dann bei der Vertragsunterzeichnung angesprochen. Man hatte auch direkt eine Lösung parat. Mein Vater kommt vorübergehend in ein kleineres Einzelzimmer. So konnte meine Mutter ihn besuchen wann sie wollte.
Sie würde solange in einem Pflegedoppelzimmer untergebracht. Die ältere Dame die dort wohnt bemerkt man eh kaum, das sollte schon passen.
Man wollte dann schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung schaffen, konnte aber keinen festen Termin nennen.
Von dem Papierkram wurde ich regelrecht erschlagen. Neben dem Vertrag gibt es noch 1000 Sachen. Abrechnung diverser Dienstleistungen, Vollmachten, Einzugsermächtigung, Unterlagen für den Hausarzt, Apotheke. Vorgehensweise bei Ausflügen. Wer welche Entscheidungen treffen darf, u.s.w. Hinterher hatte ich fast schon Muskelkater im Handgelenk.
Da ich keinen prakt. Arzt in der Gegend kenne wurde einer vorgeschlagen, den ich dann auch akzeptiert habe.
Egal, wichtig war erst mal das die beiden zusammen sind. Also habe ich dann auch für meine Mutter den Antrag auf Einzug gestellt.
Dies habe ich dann logischerweise wieder berichtet. Die Antwort meiner Eltern “Wir wollen aber nicht zu Hause weg”. Das war aber nicht mehr möglich. Etagenwohnung, Altbau mit engen Türen. Mein Vater wäre nicht in die Wohnung gekommen.
Und falls doch hätte er sich dort mit dem Rollstuhl nicht mehr bewegen können. Aber das erst mal richtig verpackt zu verkaufen…

2 Tage später war dann der Tag gekommen wo mein Vater eingezogen ist. Nach einer schlaflosen Nacht habe ich dann meine Mutter abgeholt und bin mit ihr ins Krankenhaus. Gemeinsam mit meinem Vater haben wir dann auf den Krankentransport gewartet.
Damit meine Mutter etwas beruhigter war habe ich gefragt ob sie dort mitfahren kann, ich würde dann mit dem Auto nach kommen. Dies war zum Glück möglich.
Der Transporter kam und dann ging es auf nach Bergisch Gladbach. Dort erwartete man meine Eltern schon.
Dort angekommen wurden sie direkt in das vorgesehene Zimmer meines Vaters gebracht. Ausgestattet mit Bett, Kleiderschrank, Flat-Tv und Dusche/WC und einem Blick auf den Park. Sollte passen… :-)
Die Reaktion meiner Mutter war nur “Ist das nicht etwas klein für uns 2 ? Und sollen wir in dem einen Bett schlafen ?”. Dabei hatte ich ihr im Vorfeld alles erklärt.
Das Personal was sich nach und nach vorstellte hat dies natürlich mitbekommen und man zeigte ihr schon mal das Zimmer wo sie rein sollte.
Weil es Mittagszeit war gab es natürlich Essen und man bot uns (meiner Mutter und mir) an auch etwas zu essen. So konnte ich mir auch mal ein Bild machen wie die Qualität des Essens ist.
Man brachte uns dies aufs Zimmer meines Vaters, Pasta stand auf dem Programm.
Das Essen war wirklich gut, nicht zu vergleichen mit den Portionstellern im Krankenhaus. Man konnte aber auch merken das das Essen dort vor Ort zubereitet wird und nicht fertig angeliefert wird.

Nach dem Essen bin ich dann ins Verwaltungsbüro und habe den Vertrag für meine Mutter unterschrieben. Natürlich wieder nebst den ganzen weiteren Unterlagen. Bereits 1 Tag später sollte meine Mutter dann auch dort einziehen.
Danach bin ich wieder zurück ins Zimmer und meine Eltern saßen zusammen am Tisch und kümmerten sich noch um den Nachtisch.
Als die fertig waren habe ich mir meine Mutter geschnappt und habe sie wieder nach Hause gebracht. Sie wollte nicht gehen, aber es war doch nur noch für 1 Nacht.

Am nächsten Morgen, und einer weiteren schlaflosen Nacht, bin ich dann wieder zu ihr und habe sie, nebst Klamotten und einem ROllator ins Auto verfrachtet. Auf ging es nach Bergisch Gladbach.
In der Nacht hat sie mich noch 2 Mal angerufen wann sie denn ihren Mann wieder sieht und wie oft es noch dunkel wird bis es soweit ist.
Dort angekommen wiederholte sich das Spiel vom Vortag. Vorstellrunde und dann saßen die 2 wieder zusammen im Zimmer meines Vaters.
Diesmal habe ich nicht allzulange aufgehalten, die 2 sollten erst mal dort ankommen. Also habe ich mich verabschiedet und bin raus ins Auto.
Kaum saß ich drin kamen mir die Tränen. Irgendwie hatte ich das Gefühl meine Eltern abgeschoben zu haben. Ich weiß das es die Beste und vielleicht auch einzige Lösung war, aber so Gedanken konnten ziemlich hartnäckig sein.
Diese Gedanken bescherten mir dann auch ein sehr unruhiges Wochenende. 1000 Mal schoss mir durch den Kopf ob ich alles richtig gemacht habe.
Die Situation bescherte mir einen gesundheitlichen Rückfall, das Wochenende war gelaufen.

Der Kontakt zum Wohnhaus war immer recht angenehm. Bei Fragen oder wenn ich irgendetwas erledigen sollte wurde ich kontaktiert.
Es wurde auch immer eine passende Lösung gefunden und man kümmert sich sehr gut um meine Eltern.
Meine Mutter wollte die erste Zeit nicht das Zimmer meines Vaters verlassen und dort im Sessel schlafen. Mal argumentierte sie damit das eine fremde Frau in ihrem Zimmer sein, mal sagte sie sie hätte gar kein Zimmer dort.
Man handelte dies dort aber mit dem entsprechenden Fingerspitzengefühl. Solange es ihr dabei gut ging hat man dies so akzeptiert, wollte das aber im Auge halten. Nach 2 Nächten dort wurde sie dann nach und nach Nachts in ihr Zimmer gebracht. Es funktionierte so.

Nach gut 1,5 Wochen habe ich dann noch einmal angefragt ob man schon eine Idee mit der gemeinsamen Unterbringung hätte.
Ich bekam zur Antwort das man schon eine Lösung im Auge habe, aber ich noch etwas Geduld haben sollte. Aber es ging ja nicht um mich, sondern um meine Eltern.

2 Tage später bekam ich einen Anruf das meine Eltern am Folgetag zusammenziehen konnten. Das war natürlich eine tolle Nachricht. Also bin ich dort hin gefahren und habe mir das neue Zimmer angeschaut.
Nicht riesig, aber für 2 Personen paßte es. Als ich fragte ob ich mich noch um irgendetwas kümmern sollte, wie z.B. Klamotten & Co umräumen, meinte man das sie das alles erledigen.
Logischerweise bin ich 1 Tag später wieder dort hin und habe die 2 in ihrem neuen Zimmer “begrüßt”. Man konnte merken wie den beiden ein Stein vom Herzen fiel, und bei mir war es ein ganzes Gebirgsmassiv.

Schnell habe ich den beiden noch einen neuen Fernseher besorgt der in den Schrank paßte und ein paar Dekosachen aus der alten Wohnung. Und bereits für den übernächsten Tag hatte ich ein Transportunternehmen welches ein paar Dinge aus der alten Wohnung dort hin bringen sollte, darunter auch das bewährte Sofa und einen Sessel.
Das machte das neue Zimmer direkt vertrauter und gemütlicher. Dann wurde ich vom sozialen Dienst angesprochen. Ich bekam 2 Bögen die ich mit Informationen zu meinen Eltern ausfüllen sollte. Angefangen in der Kindheit bis zur jüngsten Zeit. Einfach damit man einen besseren Eindruck über meine Eltern, Vorlieben, Gewohnheiten, etc. bekommt.

Erfreulicherweise hat der Umzug noch kurz vor dem Geburtstag meines Vaters geklappt. Das war eine Sache die mir persönlich am Herzen lag.
Ich habe dort das Personal angesprochen damit meine Eltern an seinem Geburtstag kein Frühstück und kein Mittagsessen bekommen, denn ich hatte da was geplant.
Auch dies klappte reibungslos. So konnte ich meine Eltern morgens mit den immer so gern gegessenen Mettbrötchen aus Köln überraschen.
Und Mittags gab es dann Pizza vom Lieferservice. Das war bei uns quasi schon Tradition und gab es immer wenn einer der beiden Geburtstag hatte… :-)
Ich habe meinen Eltern einen digitalen Bilderrahmen aufgestellt mit Bildern von früher, Landschaftsaufnahmen und Bilder meiner Katzen.

Aber dann kam es zu einem Punkt den ich immer befürchtet hatte. Mein Vater fragte mich wann sie denn wieder in ihre Wohnung könnten.
Ich habe ihm daraufhin gesagt das es diese nicht mehr gäbe weil er nicht mehr dort rein könnte.
Da habe ich ihn selten aggressiv erlebt. Was mir denn einfallen würde seine Wohnung einfach weg zu geben. Am liebsten hätte er mich vor die Tür gesetzt.
Irgendwie kam ich mir in der Situation hilflos vor und hatte echt damit zu kämpfen gefaßt zu bleiben.
Das ist dem Personal auch aufgefallen und man fragte mich was los sei. Ich habe dann von der Situation berichtet.
Daraufhin hat man sich auch noch mal mit meinen Eltern unterhalten und denen die Situation erklärt. Irgendwie hatte ich das Gefühl das sie damit mehr Glück hatten.
Die Art mit den Menschen dort umzugehen finde ich gut. Man ist ruhig, sachlich, aber auch auf eine gewisse Art bestimmend. Aber redet trotzdem nicht mit den alten Leuten als wären sie Kinder. Genau das habe ich schon mal erlebt.
Trotzdem bedeutete dies auch wieder ein gesundheitlicher Rückfall.

Nach diesem Tag hatte ich irgendwie Angst wieder dort hin zu gehen und es hat auch ein paar Tage gedauert bis ich es wieder konnte.
Seitdem läuft alles soweit rund. Bevor vom Konto abgebucht wird bekomme ich einen Anruf, damit ich checken kann ob das Geld auch abgebucht werden kann.
So langsam musste ich dann mal die Finanzen meiner Eltern checken und kalkulieren wie lange das aus eigenen Mitteln finanzierbar ist.
Ansonsten kann man Wohngeld und Sozialhilfe beantragen. Als ich den Antrag dazu gesehen habe wurde mir allerdings übel. Wer soll das verstehen bzw. richtig ausfüllen.

Ebenso bin ich dabei die Wohnung aufzulösen, zu entrümpeln und so weiter. Das kostet auch Zeit und Nerven. Aber dies wird auch bald ein Ende haben.
Es ist jedenfalls nicht leicht das alles zu bewerkstelligen wenn man selber nicht gesund ist. Oftmals hatte ich das Gefühl ich stehe vor einem totalen Kollaps.
Aber man versucht immer hart und stark zu bleiben. Ich hoffe nicht das sich das rächt wenn alles erst mal erledigt ist und ich wieder zur Ruhe komme…

Vielleicht bin ich wegen der angespannten Situation und dem Streß manchmal genervt, leicht reizbar oder manchen gegenüber etwas abweisend in der letzten Zeit.
Das ist dann aber nichts persönliches. Ich bin einfach seelisch, emotional und körperlich an meine Grenzen gestoßen, bzw. diese auch manchmal überschritten.
Aber dies legt sich hoffentlich bald wieder.

Und jetzt ist erst mal Schluß… :-)

Mein Beitrag zu CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe – Ich bin Suchtlive – auf Qype

Qype: Mutter Erde in Köln

•November 27, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

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Mutter Erde, oder die Kunst Groupon-Kunden zu veräppeln…

Ja, ich habe mal wieder Gutscheine gekauft. Ich gebe es ja zu… :-o

Diesmal habe ich einen Gutschein vom Mutter Erde erworben.
Folgende Leistung ist laut Gutschein enthalten:

“8x Kavitation und Bodywrapping”

Mit der Kavitation habe ich schon ein paar Mal Erfahrungen gesammelt.
So eine Behandlung dauert in der Regel min 40-45 Minuten.
In Verbindung mit einer Lymphdrainage entsprechend länger.
Beim Bodywrapping muß man auch eine längere Ruhephase im gewickelten Zustand einplanen.
Also habe ich einfach mal 2 h Zeit eingeplant…

Letzte Woche hatte ich dann meinen ersten Termin dort.
Dort angekommen dachte ich noch “Ist das ein kleiner Laden, denn die Fensterfläche ist wirklich sehr klein.
Aber drinnen war alles groß, hell und freundlich.
Man lief gerade auf einen Tresen zu, dort bin ich dann auch hin gegangen.

Der Empfang war kühl und sachlich, ich nannte meinen Namen und erwähnte das ich einen Termin habe. Man schaute ins Terminbuch und als ich das sah dachte ich noch “Na wenn das bei dem Chaos gut geht”.

Man bat mich noch etwas Platz zu nehmen, dafür stand in einer Ecke eine kleiner Sitzbereich zur Verfügung.
Dort saßen bereits 2 Männer die sich unterhielten. Plötzlich stand der eine auf, ging kurz zum Tresen und kam wieder mit den Worten “kommen Sie bitte mit”.
Er hätte sich ja auch schon mal früher als Personal outen können, denn das Gespräch war rein privater Natur… :-o

Also folgte ich ihm in einen Raum im hinteren Bereich. Vorne stand eine Liege, ein Gerät für Kavitation und eins für die Haarentfernung.
Daneben ein Garderobenständer und ein Stuhl. Ich wunderte mich noch warum am Garderobenständer eine Jacke hing. Kurze Zeit später wußte ich wieso.
Als ich etwas anmerkte kam nur ein “Pssst” und er zeigte in die andere Richtung.
Im Raum stand ein Raumteiler. Hinter diesem bekam eine Frau eine kosmetische Anwendung. Wirklich toll finde ich das nicht.
Je nachdem was (und wo) man gemacht bekommt ist das nicht so das Wahre.

Daraufhin fragte er mich “Bauch ?”. Dies verneinte ich dann und sagte “Po !”.
Auf sein “Bitte hinlegen” entgegnete ich dann “Ich zieh mich aber besser erst mal aus…”
Es erfolgte keinerlei Aufklärung über Methode, mögliche Kontraindikationen, etc.
Das mir das Thema bereits geläufig war konnte er ja nicht wissen.

Gesagt, getan. Und so lag ich dann im Adamskostüm auf der Liege, logischerweise auf dem Bauch.
Und dachte noch “schön wenn jetzt jemand ihre Jacke holt”,
Wäre mir zwar noch egal, aber sicher nicht jedermans Sache.

Dann bekam ich ein Gel aufgetragen, gefolgt von dem Kommentar “dauert 20 min”.
Ich dachte da noch “pro Seite”, denn meine bisherigen Kavitationsanwendungen dauerten pro Seite 20, 22 oder 25 Minuten.
Was mich ebenfalls etwas erstaunte. Bei meinen bisherigen Anwendungen lag das Ultraschallsignal permanent an.
Hier jedoch nur in Stößen, alle paar Sekunden ein kurzer Stoß. Über die Effektivität kann man dann streiten.
Vielleicht versucht man auf diesem Weg ja auch Geld zu sparen, gerade bei den Groupon-Kunden !?
Kürzere Laufzeit und weniger Energieaufwand durch das nicht kontinuierliche Signal.
Als dann auch noch bereits nach 10 Minuten die Seite gewechselt wurde dachte ich nur “tolle Verar….”

Nach 20 Minuten vernahm ich dann ein “Fertig”. “Na hoffentlich vergißt der das Wrapping nicht”.
Dann bekam ich 2 kleine Handtücher aufs “Heck” gelegt mit den Worten “Bitte abputzen, muß neues Gel vorbereiten”.
Mit ein paar Verrenkungen konnte ich die Handtücher dann erreichen und mich “entgelen”.

Nun kamen wir zum 2. Punkt, der mich fast noch mehr interessierte, das Body Wrapping, auch Körperwickel genannt.
Noch mal zum mitschreiben: Wrapping oder Wickel.
Übliche Preis sind zwischen 39 und 59 Euro, wobei mal sogar komplett gewickelt wird (Unterschenkel bis zur Brust).
Wenn ich den Preis für die Kavitation abziehe müßte das Wrapping hier einen Gegenwert von 69,50 Euro haben. Muß also gut sein.

Beim Groupon-Angebot stand noch folgender Text:
“Bodywrapping erfolgt in zwei Schritten: Die entsprechenden Körperstellen werden mit einer Creme massiert und im Anschluss daran wird der Körper mit zwei Lagen Folie – einer lockeren und einer straffen – umwickelt. Dann folgt eine Ruhepause.”

Ich wunderte mich schon das ich noch nicht aufstehen sollte. Dann bekam ich mit einem Spatel das neue Gel aufgetragen. Natürlich nur auf den auch zuvor behandelten Bereich.
Tolle Interpretation von einmassieren… :-o
Dann kam der Hammer: Es wurden 2 Stücke Folie abgetrennt, auf meinen Po gelegt und etwas angedrückt.
Also nix Body Wrapping, sondern wohl eher Ass Laying oder wie.
Normalerweise wird man in 2 Etappen gewickelt, einmal locker darüber dann noch mal fester.
Handtuch drüber und dann verabschiedete er sich mit den Worten “liegen bleiben”. Ich war total perplex in dem Moment.

Na ja, so konnte ich noch was der Konversation folgen die hinter dem Raumteiler stattfand.
So weiß ich z.B. das die Kundin Blasenprobleme hat und deshalb froh war das die Behandlung fertig ist. Ein gelungener Beitrag zum Thema Entspannung.
Ich dachte mir dann “Jetzt bin ich mal gespannt wer die Jacke holt”, es war aber die Mitarbeiterin.
Die Liege stand jedenfalls auf Höhe der Tür. Auch wenn der Raumteiler etwas verschoben wurde, so kann man sicherlich den ein oder anderen Blick wagen, wenn man denn möchte.

Aus der aus dem Internet bekannten Ruhezeit von 45-60 Minuten wurden dann max. 20 Minuten. Um es noch mal zu erwähnen: Im “belegten” Zustand, nicht im gewickelten.
Die Türe ging auf, diesmal war es eine Kollegin mit den Worten “Vorsicht hier kommt geballte Weiblichkeit”. Ich entgegnete mit einem “Na und”, wo sollte das Problem sein ?
Die Folie wurde abgemacht, der Rest Gel abgewicht und dann konnte ich mich wieder anziehen.

Ich überlegte bereits ob ich noch weitere Termine machen soll, dachte mir aber dann “ich schenke denen doch das Geld nicht”
Vor allem werde ich beim nächsten Mal das Personal löchern warum die so “anders” als Andere arbeiten und ob dies vielleicht nicht nur an den Groupon-Kunden liegt.
Wenn dem so ist, frage ich mich natürlich warum man immer wieder neue Aktionen dort einstellt. Denn wiederkehrende Kunden kann man so nicht gewinnen.
Also werde ich mir bei den nächsten Terminen einen Spaß draus machen die etwas aus der Reserve zu locken… :-)

Dann ging es an die neuen Termine. 7 Stück stehen ja noch aus. Diese habe ich dann auch direkt gemacht. ZWar wollte man mir erst 2 Einheiten vom Gutschein abrechnen weil man dachte ich hätte Po und Oberschenkel gemacht bekommen.
Aber dann stellte ich doch noch mal klar das dem nicht so war. 20 Minuten für 2 Bereiche wäre ja noch dreister gewesen.
Und vor allem hatte ich auf den Oberschenkeln noch nicht einmal Folie liegen… :-o
Als man meine Termine eingetragen hat war mein erster Gedanke “Ob das gut geht”.
Als Terminbuch diente ein DIN A5 Kalender. eine Doppelseite für 1 Woche. Und alles war voll geschrieben. Interessant das man da noch Lücken gefunden hat.
Das Eintragen war ebenso “abstrakt” wie die “Behandlungen”. Wo gerade Platz war wurde dann mein Termin eingetragen. Wohlgemerkt nicht mit Namen sondern nur als “Kavitation”.
So stand auch schon mal eine Zeile über einem 16 Uhr Termin dann plötzlich “17 Uhr Kavitation”. Bin ja mal gespannt ob dies alles so funktioniert.

Im Ganzen war ich knappe 50 Minuten dort drin, incl. kurzer Wartezeit, Ent- und Ankleiden. Das brauchen andere (oder auch korrekt arbeitende) Studios alleine für die Kavitation.

Wenn das eine Behandlung im Gegenwert von 148,50 Euro sein sollte frage ich mich wie wenig Leistung man dann erst bei niederpreisigen Angeboten bekommt !?

Nächste Woche habe ich den nächsten Termin und bin schon mal gespannt ob ich die noch erzogen bekomme… :-o

Mein Beitrag zu Mutter Erde – Ich bin Suchtlive – auf Qype

Qype: Photodesign Eckgold GbR in Dortmund-Dorstfeld

•November 26, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Dortmund-DorstfeldDienstleistungenAllgemeine DienstleistungFotograf & Fotostudio

1 Monat Golocal und heute berichte ich von einem ganz besonderen Erlebnis.
Von meiner erste Begegnung mit Photodesign Eckgold in Dortmund.

Aber erst einmal etwas zur Vorgeschichte. Wer sie nicht lesen möchte kann dann direkt zum nächsten Abschnitt springen… :-o

Vor 3 Monaten habe ich mir, nach jahrelangem “guten Willen” endlich mal eine digitalte Spiegelreflex-Kamera gegönnt. Aus Bequemlichkeit, Zeitmangel, oder was auch immer, habe ich natürlich fleißig den Automatik-Modus verwendert. Aber außer 1 Stadtrundfahrt und Fotos für die Internetseite eines Bekannten bisher nicht viel damit geleistet. Das sollte sich ändern, aber mir fehlte noch so der richtige Weg. Als regelmäßiger Besucher der Fotocommunity (www.fotocommunity.de) habe ich, wenn auch eher zufällig, mal in die Sektion “Termine” geschaut. Es gab zwar so Dinge wie Modell-Sharing, aber Rudelschießen war nicht das was ich für den Anfang brauchte. Ein richtigen Workshop sollte es schon sein, und dieser auch nicht zu theorielastig. Während viele Sachen sich eher an Leute richten die schon intensiver mit dem Umgang mit der Kamera vertraut sind, entdeckte ich auch einen Workshop unter der Bezeichnung “Intensiv-Workshop »Der Einstieg in die Akt-Fotografie«”. Da mich dieses Thema schon immer irgendwie faszinierte, ich aber bisher immer dachte es sei gerade für einen Einsteiger zu komplex, habe ich mich dann nach kurzer Überlegung dort angemeldet. Prompt bekam ich eine Anmeldebestätigung. Die Hälfte der Gebühren wurde daraufhin überwiesen, der Rest sollte beim Workshop entrichtet werden. Freitag noch mal schnell Akkus geladen, Speicherkarten präpariert und die Objektive gereinigt. Und am Samstag war es dann soweit, der Tag des Workshops war gekommen.

Zeitig bin ich dann von zu Hause los, schließlich waren es fast 100km und ich konnte echt nicht abschätzen was Samstags um die Uhrzeit auf der Strecke los ist. Es war nicht so viel los, dementsprechen war ich auch sehr früh dort, habe dann noch etwas im Auto gewartet, welches ich ein paar Meter vom Studio entfernt abstellen konnte. Als ich dann sah wie mein erster “Mitstreiter” reingelassen wurde habe ich dann auch meine Sachen zusammengepackt und bin ebenfalls rein ins Studio. Von außen sah es recht unscheinbar aus, und auch drinnen dachte ich zuerst noch “irgendwie mangelt es an Requisiten”. Wie sich nachher rausstellte waren diese bei dem Thema auch nicht wirklich nötig.
Ich wurde freundlich von Stephanie Eckgold begrüßt und erst mal mit der bei dieser Uhrzeit nötigen Flüssigkeit (= Kaffee) versorgt. Dann bekam ich den Modellvertrag, denn alles sollte auch seine Richtigkeit haben. Also durchgelesen, klang gut, und dann unterschrieben. BettyB hieß unser Modell, sie sollte dann nach dem ersten Theorieteil zu uns stoßen.
Ausgerechnet der 3. im Bunde, der selber auch Dortmund kam, kam 5 Minuten nach der vereinbarten Zeit. Na ja, er hatte ja auch einen “weiten Weg”… :-p

Nachdem wir dann etwas über den Ablauf erfahren haben konnte es auch schon losgehen. Angefangen über verschiedene Stile (Lowkey, Highkey) bis hin zu den verschiedenen Blenden, Belichtungsmessung, Modellführung, etc,, wurde einiges an- und auch besprochen. Da merkte ich erst mal das ich doch noch einige Wissendefizite hatte was die Kamera angeht. Aber gemeinsam haben wir alle Probleme gelöst. “Hurra, die Kamera kann auch mehr als der Automatik-Modus” frohlockte ich schon… :-)

Wir  wollten dann also mit Highkey-Aufnahmen (technisch-gestalterischen Stil, bei dem helle Farbtöne, weiches Licht und niedrige Kontraste vorherrschen)
Also war es unsere Aufgabe uns Gedanken zu machen wir wir das Set ausleuchten. Wie viele Lampen, Blitze, die Anordnung derer und abschließend wurde noch mit Hilfe eines Belichtungsmessers die richtige Blende eingestellt. Das haben wir dann gemeinsam gut in den Griff bekommen.

Und dann kam auch schon unser Modell, BettyB. Wirklich von Anfang an sympatisch, gut drauf und ich wußte in dem Moment das es eine gute Wahl war… :-) Wir stellten uns vor und dann begann sie sich für die ersten Aufnahmen zu präparieren. Wir mussten dann auch nicht lange warten.

Wir waren zwei Teilnehmer mit einer Canon DSLR und einer mit einer Nikon. Unsere Canons konnten wir direkt mit dem PC verkabeln, so das man auch direkt die Ergebnisse in groß betrachten konnte. Nachdem alles so weit eingestellt war begann der erste mit seinem Shooting. Weißer Hintergrund, ein weißer Body und als Kontrast die roten Haare. Auf jeden Fall sehr wirkungsvoll.
Während sich der aktuelle “Fotograf” auf seine Aufnahmen konzentrierte konnten wir einen Blick auf ein paar der Bilder werfen und bekamen auch direkt Tipps dazu. 6 Minuten hatte nun jeder Zeit um Fotos zu schießen.

Nach den 6 Minuten ertönte dann ein Signal “Fertig Meister”. Das Wort Meister war dabei doch eher noch motivierend.

Als nächstes war ich an der Reihe. Kamera verkabelt und dann begannen meine 6 Minuten. Was für uns als Laien natürlich vorteilhaft war, das BettyB uns erst einmal unterstützt hat und selbstständig ihre Posen eingenommen hat. So konnte man sich erst mal auf Kamera und den richtigen Bildausschnitt konzentrieren. Mit den weiteren Runden wurde es aber immer interaktiver, bis wir in einer abschließenden Runde dann komplett die Gestaltung der Aufnahmen übernahmen. Im Anschluß wurden dann die Fotos begutachtet. Von meinem Vater war ich von früher geprägt “Das zu fotografierende Objekt muß immer in der Bildmitte sein und man darf schon mal gar nichts abschneiden”. Dementsprechend sahen auch meine ersten Fotos aus. Aber unter den Augen von Stephanie konnte ich mich dann aber auch von dieser Vorstellung nach und nach lösen. Trotzdem gefielen mir die ersten Fotos schon einmal richtig gut. Kaum zu glauben das ich diese gemacht habe… :-)

Und nun hieß es Outfit-Wechsel, auch wenn nicht viel zu wechseln war. Da die nächste Runde auf dem Boden angesetzt war, wurde die Beleuchtung natürlich wieder angepaßt und ausgemessen. Und dann ging es auch schon weiter. BettyB mit einem weißen String und weißen Handschuhen bekleidet stand nun wieder im Mittelpunkt. Jedenfalls konnte man bei dieser Runde schon deutliche Fortschritte bei den Aufnahmen erkennen. Gerade was den Punkt Bildschnitt angeht. Aber irgendwie kam das “Fertig Meister” immer zu schnell… :-o
Auch hier wurden die Ergebnisse im Anschluß wieder besprochen.

Nun sollte es langsam daran gehen das Licht zu reduzieren. Ebenso wurde der Hintergrund auf Schwarz gewechselt. Da wir aber schon so viel geleistet hatten gab es erst einmal eine Stärkung. Eine Käse-Lauch-Suppe mit Gehacktem. Lecker und gab genug Kraft für die nächste Runde.

Bei der nächsten Runde haben wir dann, wie gesagt, mit weniger Licht und neuer Anordnung der Blitze gearbeitet. Diesmal war es eine Dunkle Jeans und ein schwarzer BH, was wunderbar zu den Lichtverhältnissen passte. Und wieder durften wir unsere Session nacheinander durchführen. Diesmal merkte ich aber das es schon anstrengend ist die Kamera die ganze Zeit zu halten, so das das “Fertig Meister” gar nicht mehr so schlimm war… :-o

Und dann sollte es noch einen Schritt weiter gehen, wir starteten in den Lowkey-Bereich (technisch-gestalterischen Stil in der Fotografie, bei dem dunkle Farbtöne vorherrschen). Unterstützt von 2 Striplights (Streiflichter), die zuerst an der Stelle wo BettyB nachher stehen sollte ausgemessen wurden, und dann in die richtige Position gebracht wurden das das Licht sie nur streifte, konnte es dann in die 4. Runde gehen. Bekleidet mit einem schwarzen String poste sie dann wieder für uns. Die Ergebnisse waren sehr interessant. Das Bild sieht doch hinterher ganz anders aus, als man so mit bloßem Auge vernimmt wenn man sich das Set anschaut.

In der 5 Runde verwendeten wir dann nur noch 1 Striplight. Für mich ist das die Königsklasse. Mit nur einem Licht, in der korrekten Ausrichtung, entstehen wunderschöne Fotos. Diesmal ging es dann auch an den klassischen Akt. Und beim Besprechen der Aufnahmen kam das ein oder andere “Wow” über unsere Lippen, so gut haben uns unsere Aufnahmen gefallen.

Zum Abschluß konnte dann jeder noch mal eine eigene Idee umsetzen. Während meine beiden Mitstreiter auf dem selben Ansatz wahren hatte ich meinen eigenen Willen und stellte für mein Szenarion die Beleuchtung noch einmal um und konnte so noch ein paar schöne Fotos knipsen.

Als wir mit allem durch waren haben wir uns noch mal ein paar Fotos von jedem heraus gepickt und diese durchgesprochen. Angenehm fand ich die Art wie Stephanie die Bilder bewertete. Sie gab uns konkrete Tipps, aber so das wir das Gefühl hatten das unsere Bilder trotzdem wirklich gelungen sind. Es war keine Kritik, sondern einfach ein Hinweis auf Verbesserungsmöglichkeiten.

Nach einer kurzen Reflektion durch die Teilnehmer löste sich die Runde dann auf. Inzwischen waren es ja auch schon fast 20 Uhr. Ich spiele jedenfalls mit dem Gedanken ein Einzel-Coaching zu buchen, natürlich auch wieder mit dem “vertrauten” Modell. Denn ich möchte wirklich auf dem Gebiet mein Wissen vertiefen und noch mehr Gespühr dafür entwickeln.

Ein paar Fotos habe ich inzwischen bei der Fotocommunity eingestellt und wollte in den nächsten Tage an einer privaten Internetseite basteln um die Bilder dort zu präsentieren.

Es war auf jeden Fall ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken, der mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird…

Ich habe hier mal 3 Bilder hochgeladen, die meiner Meinung nach, unbedenklich sind, das es sich durchweg um sehr ästhetische Aufnahmen handelt. Sollte dem nicht so sein bitte Info an mich…

Mein Beitrag zu Photodesign Eckgold GbR – Ich bin Suchtlive – auf Qype

Qype: Domino´s Pizza in Köln

•November 21, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

KoelnEssen und TrinkenLiefer- & Pizzaservice

Ich kann mich noch gut an die Neueröffnung erinnern. Alles voll mit Ballons und kurz danach bei Strassenfest in Holweide war Domino’s auch ganz gut besucht.
Also mußte es auch mal getestet werden. Und letztens war es dann soweit. Parkplatz vor der Tür in Beschlag genommen und rein. Drinnen findet man ein paar Sitzgelegenheiten und die Theke für die Bestellung. Nach einem kurzen Blick in die Karte war klar was bestellt wurde. ie Pizza Bombastic (mit Créme Fraiche, Mozzarella, Hähnchenbrustfilet, Mais, Peperoni und grüner Spargel), dazu sollten es die Pizzabrötchen sein und ne Cola. Dann nannte man uns den Preis. Irgendwie konnten wir den Preis nicht nachvollziehen. Die Einzelpreise waren teurer, aber immer noch teurer als ohne Cola oder ohne Pizzabrötchen.
Na ja, vielleicht so eine Art Menu oder Vor-Ort-Preis.
Dann fragte man uns nach einem Namen, wir würden ausgerufen. Da wir die einzigen vor Ort waren kann man über den Sinn streiten. Das Erste was uns in den Sinn kam war “Meier”… :-o
Also hingesetzt und gewartet. Kein Besteck in Sicht und die Getränke kamen auch nicht. Nach einer Wartezeit von ca. 10 Min wurde dann unser “Name” aufgerufen. Am Tresen drückte man uns die Kartons und die Cola in die Hand. “Aber wir wollten doch hier essen”… “Das ist richtig so”.
Also hingesetzt und erst einmal eine Runde gewundert. Na gut, also wird die Pizza mit der Hand gegessen, ist ja wie zu Hause… :-o
Angefangen wurde dann mit den Pizzabrötchen. Diese sollte mit Mozarella und Knoblauch sein. Man schmeckte aber von beidem nichts. An der Ecke des Pizza-Kartons war dann ein kleines Schälchen “Gratis-Pizza-Dip”. “Ah, der Dip für die Pizzabrötchen” dachte ich noch. Damit hatten sie dann auch etwas Geschmack. Der Dip war auch wirklich lecker. Wurde ja auch nicht vor Ort gemacht. Kurze Zeit später wußte ich dann warum ein Dip zur Pizza serviert wird. Denn ohne diesen schmeckte die Pizza wie die Brötchen: Nach nichts. Schade das der Dipp schon für die Brötchen drauf gegangen ist.
Ich frage mich nur warum es so viele Filialen davon gibt. Haben wir einfach nur eine schlechte erwischt, oder einen schlechten Tag ?
Ich weiß es nicht…
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Qype: Meurer Bäckerei Konditorei in Ransbach-Baumbach

•November 12, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Ransbach-BaumbachShoppingLebensmittelBaeckerei & Konditorei

Ransbach Baumbach, wir kommen.
Den Spruch habe ich gestern morgen losgelassen als ich mich ins Auto gesetzt habe.

Aber was treibt einen an einem Sonntag nach Ransbach-Baumbach wenn doch in Köln der Karneval eröffnet wird !?

Ganz einfach: Man besucht einen Bekannten, der auch mal aktiver Qyper war… :-o
Lange haben wir uns nicht mehr gesehen, das sollte jetzt aber dringend mal wieder geändert werden.

Zum Auftakt des Besuchs zogen wir zu Meurers, das wurde bereits im Vorfeld schon angedroht. Wenn man auf dem Marktplatz parkt und das Haus sucht könnte man etwas verwirrt werden. Eingebettet in ein Gerüst konnte ich unser Ziel erst gar nicht erkennen. Aber dafür hat man ja einen Einheimischen (nicht zu verwechseln mit Eingeborenem) dabei.

Beim betreten der Bäckerei-Konditorei fällt erst mal die Theke mit den Auslagen auf. Mein erster Gedanke “Sieht gut aus, wird auch bestimmt gut sein”, vor allem da unser Einheimischer den Ort ja vorgeschlagen hat.

Innen ist es nicht sehr groß, aber wir hatten genug Platz und einen kleinen Tisch am hinteren Ende, also keine Probleme mit “Durchgangsverkehr”.

Nachdem wir die Prügelei um die eine Karte hinter uns gebracht haben schwankte ich noch zwischen 2 Varianten. Da der Einheimische eine meiner favorisierten Varianten bestellt hat habe ich dies als Anlaß genommen ein “Ich hätte das gerne auch” über die Lippen zu bringen.
Also landete wenige Minuten später das 5-Minuten-Frühstück auf meiner Tischecke.
Es bestand aus 2 Brötchen, 1 Milchhörnchen, 4 Portionspackungen Butter, 2 Portionen Marmelade und 1 Portion Honig.Dazu hatte ich mir noch ein Ei bestellt und die Tasse Milchkaffee war Bestandteil des Frühstücks.
Ansonsten wurde unser Tisch noch mit Rührei und Körnerbrötchen beliefert. Auch wenn meine Begleitung ihr Rührei mit Schinken bestellt hat, es aber ohne bekommen hat war es wohl trotzdem lecker. Aber das ist die 4. im Bunde Schuld, weil sie gesagt hat “Mein Rührei auch ohne Schinken”… :-p
Ist aber nicht tragisch, ich finde fleischloses Rührei eh besser… :-)
Bei dem Rührei handelte es sich um eine Sonderbestellung, diese wurde aber gerne entgegen genommen.
Die Brötchen waren lecker, bei den abgepackten Zutaten (Butter,Marmelade,Honig) schmeckt es halt wie immer… :-o
Mein Ei war frisch gekocht, also schon heiß. Weichgekocht mit leichter Tendenz zu hart. Ich würde sagen: 6 Minuten-Ei, von glücklichen Hühnern, mit einem leicht salzigen Abgang (habe das Beutelchen Salz zu weit aufgerissen) :-o
Das Hörnchen war lecker und auch nicht zu trocken. Der Kaffee war ganz nach meinem Geschmack.
Dann habe ich den Keks probiert, der zum Kaffee gereicht wurde. Nun ja, irgendwas fehlte: Der Geschmack.
In dem Moment dachte ich noch “Kekse würde ich hier nicht kaufen”… :-o
Nach dem Konsum fast aller servierten Güter konnten wir noch andere Kekse probieren, diese waren um Längen besser.
Preislich ging das auch voll in Ordnung. So kommt das 5-Minuten-Frühstück auf 5,50 oder 5,90 Euro incl. Heißgetränk.
Ich würde hier glatt wieder hingehen wenn es mich mal wieder in die Gegend verschlagen sollte. Vielleicht auch um die Vorräte der süßen Nachmittags-Speise (Kuchen) etwas zu reduzieren… :-o
Mein Beitrag zu Meurer Bäckerei Konditorei – Ich bin Suchtlive – auf Qype

Qype: Melisa – für eine makellose Haut in Köln

•Oktober 24, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

KoelnGesundheit & SchoenheitSchoenheit & Wellness Haarentfernung

Das war ja mal wieder gar nichts…

Bei Groupon gab es ein wirklich interessantes Angebot für dauerhafte Haarentfernung. Also habe ich auch direkt zugeschlagen und einen Gutschein gekauft.

Laut Gutschein gilt dieser für 12 IPL-Anwendungen/Sitzungen im Wert von max. 1800,- Euro.

Auf der Homepage habe ich einen Blick auf die Preisliste geworfen. Rücken komplett kostet dort 150,- €, paßte also bei 12 Behandlungen perfekt in den Gutscheinwert.

Als dieser dann verfügbar und aktiviert war habe ich dort angerufen um einen Termin zu machen.

Am Telefon war man noch freundlich und erstaunlicherweise bekam ich bereits ein paar Tage später den ersten Termin. Aber dann sagte man mir das dies kein Behandlungstermin sei, sondern sie müßte erst einmal nachschauen weil sie pro Termin wahrscheinlich 2 Einheiten vom Gutschein anrechnen muß.

Hallo ? Auf der Internetseite steht nichts von halber Rücken und es handelt sich auch nicht um Preisangaben nach dem Motto “ab 150,-”. Außerdem sollte der Gutschein für 12 Anwendungen/Sitzungen gelten. Es war auch nie die Rede davon das man so “individuell” abrechnet.

Da stellt sich mir natürlich die Frage: “Warum bietet man solche Gutscheine an wenn man sie nicht auch zu den angegebenen Konditionen akzeptieren will ?“. Hat man erst hinterher gemerkt das es zu “billig” ist ? Geht es nur darum Kunden zu ködern ? Oder veräppelt man die potentiellen Kunden bewußt ?
Ich weiß es nicht, und ich werde dem auch nicht mehr weiter auf den Grund gehen. Ich finde es auf jeden Fall mehr als dreist und hoffe nur das dies viele hier lesen und über die Geschäftspraktiken vorgewarnt sind…

Nachdem auch Groupon sich sehr unkooperativ herausgehalten hat habe ich auf eine Auszahlung der Kaufpreises bestanden. Vielleicht hätte man aber auch auf die Erbringung der Leistung bestehen sollen, notfalls mit allen verfügbaren Mitteln !?
Mein Beitrag zu Melisa – für eine makellose Haut – Ich bin Suchtlive – auf Qype

 
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